Feldschützen Linthal


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SCHIESSANLAGE

SCHIESSANLAGE
Nachdem ein vorgesehener Wohnungsneubau 1989 in der Nähe der Schiessanlage in der Matt keine Baubewilligung erhielt, hat die Gemeindeversammlung im gleichen Jahr einen Planungskredit bewilligt. Gleichzeitig wurde beauftragt, eine Kommission zu bilden, um einen Schiessstandneubau zu planen.

Nach anderthalb Jahren konnte die Kommission ihre Arbeit beenden und zuhanden der Gemeindeversammlung ein Projekt vorlegen. Mit 154 ja zu 16 nein Stimmen befürworteten die Stimmbürger einen Schiessstand-Neubau von Fr. 1,5 Mio.



LEGENDE
Distanz: 300,5m
Schussrichtung: Südwest(243g[neugrad])
Steigung: 2%
Scheibenanzahl: 12 (liegend,kniend,stehend)
Trefferanzeige: Polytronic TG3000/02
Höhe über Meer: 760m
Koordinate: 717'825 / 196’325

1991 wurde mit dem Bau im so genannten "Rubschen" begonnen. Am 10. Juli 1992 nahm der Eidg. Schiessoffizier die zweistöckige Anlage ab. Im unteren Stock befinden sich 12 Schiessläger, Abteile zur Ausgabe von Munition und Standblätter sowie ein Munitionstresor und WC-Anlagen. Im oberen Stockwerk ist die Schützenstube (kann gemietet werden) mit Buffetanlage und das Rechnungsbüro untergebracht.
Nach gründlicher Evaluierung hat sich der Gemeinderat für die Trefferanzeigeanlage TG 3000 der Firma Polytronic entschieden. Drei Scheiben wurden vom Kraftwerk Linth-Limmern (KLL) gestiftet. Zusätzlich rüstete eine Privatperson eine Scheibe mit einem Bildschirmmonitor aus. Zu dieser Zeit war dies die erste Anlage dieser Art im Kanton Glarus. Bei der systembedingten Änderung des Obligatorischprogrammes 1995 wurden alle 12 Scheiben softwaremässig auf TG 3002 aufgerüstet und eine zweite Scheibe mit einem Bildschirmmonitor, ebenfalls von privater Seite, ausgestattet.
Geschossen wird in Süd-Südwestlicher Richtung. Die Anlage benützen neben den Feldschützen Linthal, die Militärschützen Linthal und der Schiessverein Linthal Auen. Diese drei Vereine haben sich mit insgesamt Fr. 24’000.-- an den Baukosten beteiligt. Im Jahr 2003 kauften sich die Nachbargemeinden Rüti und Betschwanden für ihre Obligatorisch-Schützen ein. Eine Betriebskommission, unter Führung eines Gemeinderates und je einem Vorstandsmitglied der Vereine, hat die Aufsicht über die Anlage.
Der Unterhalt, einschliesslich Trefferanzeige und Kugelfang, wird von einzelnen Mitgliedern der Vereine besorgt.

Unter dem Link TG 3002 sind die Funktionsweise und Komponenten der Anlage ausführlich beschrieben, insbesondere wie die Trefferauswertung erfolgt.


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